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Seit Jahren sammeln sich in den Beschwerdeportalen die Beiträge, in denen Verbraucher berichten, wie sie durch den Wechsel des Stromanbieters geschädigt wurden, und die Zahl der Beschwerden und Klagen an deutschen Gerichten nimmt stetig zu.

Allein im Jahr 2021 wurden mehr als 2 Millionen Kunden von Grünwelt, stromio, gas.de und etlichen weiteren Stromanbietern um die ihnen zugesagten Leistungen und Einsparungen gebracht.

Für Verbraucher, die Ihre Stromkosten senken und sparen wollen, gibt es eine scheinbar sichere Alternative, die es jedem erlaubt, auf ganz einfache Art und Weise enorme Einsparungen zu erzielen. Kein Wunder laso, dass sich der automatische Stromanbieterwechsel, bei deutschen Verbrauchern, immer größerer Beliebtheit erfreut.

Zurecht, oder ist das „Stromanbieter wechseln lassen“ nur auf den ersten Blick die schlaue Alternative zu Vergleichsportalen und deren Stromkostenrechnern?


Stromanbieter wechseln lassen?

Warum der einfachste Weg den Stromanbieter zu wechseln, auch der sicherste ist, und wie und warum ein Tarifoptimierer Strom unseriöse Stromanbieter verzweifeln lässt.

Sromanbieterwechsel über Vergleichsportale?

Warum Check24, Verivox & Co nicht Deine Freunde sein müssen, und, was Dir Stromkostenrechner nicht erzählen.

Wenn man den Werbeaussagen diverser Vergleichsportale, wie Check24, Verivox & andere glauben dürfen:

  • Wechsel des Stromanbieters völlig unkompliziert
  • 100%ig sicher, weil alle Stromanbieter geprüft
  • Stromanbieterwechsel bringt immer eine Ersparnis

Wie Du es bereits in unserer Einleitung zu diesem Artikel lesen konntest, wächst die Zahl der Beschwerden und Klagen über Missstände, die mit einem Stromanbieterwechsel zusammen hängen fast täglich.

Dementsprechend beschäftigen sich auch die Medien mehr und mehr mit diesem Thema und empfehlen seit einiger sogenannte Tarifoptimierer, Wechselhelfer usw.

Tarifoptimierer Strom oder Vergleichsportal?

Vergleichsportale neutral?

„Neutralität der Vergleichsportale. Das ist eher ein Mythos, ein Verbrauchermärchen, denn so ein Vergleichsportal ist ein ebenso profitorientiertes Unternehmen, wie die Versorger, die dort Ihre Stromtarife zum Vergleich bereitstellen, und sie unterliegen somit den selben wirtschaftlichen Interessen und Zwängen.

Die dort anbietenden Versorger zahlen für die Nutzung dieser Plattformen eine Pauschale, und für eine erfolgreiche Vermittlung, zusätzlich eine Provision.

Ist ein Versorger dazu bereit, entsprechend mehr zu zahlen, dann wird dessen Angebot auch besser präsentiert.

Das ist im Übrigen auch weder verwerflich noch unseriös, sondern vielmehr gängige Praxis, weil wirtschaftlich absolut sinnvoll.“ 

Nur geprüfte Versorger und Angebote?!

Stromanbieter wie Flexstrom oder Teldafax, haben mit ihren unfairen Geschäftsmodellen und Praktiken. hunderttausende Verbraucher geschädigt und um ihr Geld gebracht.

Die Angebote dieser beiden und auch anderer Versorger, waren über alle Vergleichsportale zu beziehen, wurden durch diese, teils sehr aggressiv beworben, und das war für diese Strom- und Gasanbieter sicherlich nicht umsonst.

Doch man muss weder so weit zurück gehen, noch gibt es nicht ausreichend viele Fälle, die solche Machenschaften belegen.

Unternehmen wie z. B.  die 365 AG, die Verbraucher durch extrem hohe Bonusversprechen gelockt haben, um diese dann, unter fadenscheinigen Begründungen nicht auszahlen zu müssen, wurden von Vergleichsportalen jahrelang angeboten und beworben, obwohl es geradezu eine Klagewelle gegen die diversen Stromanbieter-Marken der 365 AG gab.

Und noch vor kurzem war es die BEV – Bayerische Energieversorgung, die als Liebling aller Vergleichsportale aus dem Nichts kam und bald unrühmliche Schlagzeilen machte.

Als die Meldung über die Insolvenz des angepriesenen Versorgers die Runde machte, wollte natürlich niemand für diese Misere verantwortlich sein.

Die Betroffenen sind nicht nur in die teure Grundversorgung gefallen, sondern mussten, allein auf sich gestellt, mit dem Konkursverwalter kommunizieren, und Immerhin ging es um den Wegfall zugesagter Boni oder zu leistender Nachzahlungen.

Vom Kundenservice der Portale kam lediglich ein Informationsschreiben darüber, wie sehr es alle bedauern, und, dass ein Insolvenzverwalter auf die Kunden zukommen würde.

Die Korrespondenz mit besagtem Verwalter wurde nicht übernommen, was sicherlich, nicht zuletzt der Vielzahl an Geschädigten geschuldet war.

Ein Ausgleich der Kosten erfolgte indes auch nicht, obwohl man die BEV überall und dauernd als heißeste Empfehlung beworben hat.

Stromkundin der Tarifbörse24 mit Brille und Mütze legt den Zeigefinger auf den Mund.

Du bist einmalig. Dein Stromtarif ist es nicht

Deshalb lassen wir uns für Dich das besondere einfallen.

Spiegel online schreibt in seiner Ausgabe vom 04.11.2021:

Stiftung Warentest gibt Vergleichsportalen schlechte Noten

Anbieter wie Verivox oder Check24 versprechen Transparenz bei Energiepreisen, lösen dies laut einer Untersuchung von Stiftung Warentest aber oft nicht ein. Besser schnitten Wechseldienste ab.

Angesichts der zuletzt stark gestiegenen Energiepreisen machen sich viele Verbraucher auf die Suche nach den günstigsten Strom- und Gastarifen (bzw. den günstigsten Strom- und Gasanbieter). Doch Vergleichsportale liefern laut einer Untersuchung der Stiftung Warentest, häufig nicht alle nötigen Informationen. Von acht getesteten Vergleichsportalen erreichten nur zwei die Bewertung „befriedigend!

…..fünf weitere Portale bewertete die Stiftung Warentest mit „ausreichend, einen Vergleichsrechner mit „mangelhaft“

Vergleichsportale durchaus nützlich

Wir wollen hier nicht Check24 oder Verivox schlecht reden, denn ich selbst nutze solche Portale regelmäßig, wenn ich z. B. einen Urlaub plane.

Es handelt sich dabei allerdings nicht um Hilfseinrichtungen, wie es einem die Werbung so oft Glauben machen möchte, sondern vielmehr um gewinnorientierte Teilnehmer eines knallharten Milliardengeschäfts, und erfahrungsgemäß hat das mit caritativer Wohltätigkeit wenig zu tun.“

Fazit zu „Stromwechsel über Check24 Strom / Verivox Strom / div. Stromkostenrechner“

Vergleichsportale wie Check24, Verivox & Co haben selbstverständlich auch beim Thema „Stromtarife vergleichen“ /„Strom wechseln“ ihre Existenzberechtigung und können vor allem als grobe Richtlinie zu möglichen Strompreisen dienen. Den Stromanbieterwechsel über Stromkostenrechner als Selbstläufer anzusehen, grenzt hingegen an Fahrlässigkeit, und hier gibt es mittlerweile zigtausendfach bewährte Alternativen.

Sogenannte Tarifoptimierer erzielen nicht nur beste Ergebnisse in Sachen Einsparung, sondern übernehmen sowohl den Vergleich der Stromtarife als auch den Wechsel des Stromanbieters. Im Fall der Tarifbörse24 aus Ludwigshafen, dem ältesten deutschen Tarifoptimierer für Strom- und Gastarife wird sogar die komplette Kommunikation mit altem und neuem Versorger übernommen.

Tarifbörse24 Wechselassistent & Tarifaufpasser - Strompreiserhöhung 2022 - Markus Häberle

Kennst Du die Werbung mit dieser Check24 Familie, und geht sie Dir genauso auf die Nüsse wie mir?! Diese typische US-Werbefamilie möchte uns auf „lustige“ Art und Weise vermitteln:

Man muss so gut wir gar nichts machen, schon gar nicht irgendetwas beachten >>weil, das haben die Experten von Check24 ja schon alles erledigt<<, und man spart dann soviel Geld ein, dass man ständig Urlaub macht, andauernd neue Handys besitzt, und trotzdem hat man mehr Geld als vorher, weil man für Kredite nämlich Zinsen bekommt und nicht etwa zahlen muss…

Ach ja, und am Ende trägt irgendjemand ein komisches Kostüm, weil er gewettet hat, dass irgendetwas doch Geld kostet……OMG!

Nach fast 20 Jahren Energiewirtschaft, inkl. fast 100.000 Stromanbieterwechseln sage ich Dir: So ist es nicht. Nicht beim Stromanbieter wechseln. Nicht einmal annähernd.

Immer wieder besuchen uns Verbraucher wie Du und ich und präsentieren mir die Ergebnisse aus selbst erledigten Stromwechseln, und in 99,9% der Fälle wäre das Schlimmste, mit ein wenig professioneller Beratung zu vermeiden gewesen.

Du glaubst nicht alles, was Dir die Werbung weiß machen will, sondern hinterfragst auch schon einmal, und bist an einer Lösung interessiert, die Dich zum absoluten Profi in Sachen Anbieterwechsel Strom macht?

Dann ist das hier genau der richtige Artikel für Dich, und, wer weiß, vielleicht bist Du vielleicht auch bald der Stromexperte Deiner Nachbarschaft.

LG und viel Spaß beim Lesen: Markus Häberle

Stromanbieter wechseln lassen.

Was ist dran am „automatischen Stromanbieterwechsel“, und wo kann ich mich anbieterunabhängig beraten lassen?

Wann den Stromanbieter wechseln?

Neben dem „wie wechselt man den Stromanbieter?“ stellt sich auch die Frage nach dem „wann wechsle ich den Stromanbieter am besten?“

Tatsächlich orientieren sich Experten am Börsenverlauf, um so einige Prozentpunkte extra Ersparnis zu erzielen, und über die Jahre sammeln sich diese zusätzlichen Einsparungen zu einem stattlichen Betrag an.

Bezieht man die Entwicklung an den Strombörsen nicht in seine Strategie mit ein, verschenkt man über die Jahre ein kleines Vermögen.

Stromanbieterwechsel • was sagt Wikipedia?

Eine neutrale Sicht auf den Stromwechsel mit interessanten Aspekten

Wikipedia arbeitet das Thema „Stromanbieter wechseln“, gewohnt nüchtern und emotionsarm ab:

„Unter einem Stromanbieterwechsel versteht man die Kündigung eines Stromliefervertrags und den Abschluss eines neuen Liefervertrags durch einen privaten oder gewerblichen Kunden.
Der Wechsel bezieht sich dabei ausschließlich auf den Stromanbieter und nicht auf den Verteilnetzbetreiber.“

Tarifbörse24-Kommentar • Wikipedia liefert hier einen wichtigen Hinweis, der gerne übersehen wird: der Verantwortliche dafür, dass der Strom auch wirklich in der Leitung „fließt“, ist nicht der Stromlieferant / Stromversorger, sondern der örtliche Netzbetreiber (Verteilnetzbetreiber), und dieser wird NIE gewechselt.

Da der Verteilnetzbetreiber ganz allein für Wartung und Instandhaltung des Stromnestes, sowie für die Beseitigung von Störungen verantwortlich ist, bleibt die Sorge, dass man durch den Wechsel des Stromanbieters, technische Nachteile oder Verzögerungen in der Betreuung bei einem Störfall erfährt, völlig unbegründet.

Der Stromanbieterwechsel wird immer nur 2 Dinge ändern: den Briefkopf auf Ihrer Rechnung und den Rechnungsbetrag.

Wikipedia weist auf einen weiteren wichtigen Umstand hin, wenn es um den Wechsel über Vergleichsportale (Stromkostenrechner) geht. Obwohl dieser Hinweis, unserer Meinung nach viel zu kurz kommt, erklärt er doch den Frust vieler ehemaligen Wechsler, die die Lust auf Stromanbieterwechsel verloren haben:

„Durch die Betreiber der Preisvergleichsportale können aber auch Voreinstellungen getroffen sein, die Nachteile für den Kunden mit sich bringen.“
Quelle Wikipedia

So sehr einem die Vergleichsportale versichern wollen, dass alle Stromtarife und Stromanbieter ordentlich geprüft seien, so sehr fällt doch auf, dass sämtliche Stromanbieter, die durch ihre Pleiten besonders schwerwiegende Schäden verursacht haben, durch Check24 und Verivox beworben und teilweise besonders empfohlen wurden.

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Tarifbörse24 • Stromanbieter wechseln lassen

Was sagt Deutschlands Tarifoptimierer Nr.1 zum Thema Stromanbieter wechseln lassen?

Markus Häberle, Geschäftsführer der Tarifbörse24 GmbH in Ludwigshafen am Rhein, seit mehr als 20 Jahren Profi in der Energiewirtschaft, hat 2009 den ersten Tarifoptimierer für Strom- und Gastarife gegründet und auf seinen zahlreichen, bundesweiten Schulungen und Vorträgen, tausende Teilnehmer, sowohl Verbraucher als auch Beschäftigte und Unternehmen der Energiewirtschaft beraten.

„Die Beweggründe der Verbraucher, sich auf eine bestimmte Art und Weise zum Thema Stromanbieter wechseln scheinen, auf den ersten Blick nicht immer nachvollziehbar, doch, wenn man sich mit den Sorgen der Menschen beschäftigt, kann ich einige davon, durchaus nachvollziehen.“

Markus Häberle, Tarifbörse24 GmbH

Warum viele Verbraucher den Wechsel des Stromanbieters scheuen

Historische Entwicklung der Möglichkeit, den Stromanbieter zu wechseln.

Die Öffnung des Energiemarkts für fairen Wettbewerb durch freie Anbieterwahl, Ende der 90er Jahre und die Folge, dass man somit nicht mehr an seinen örtlichen Grundversorger gebunden war, wurde zunächst als riesiger Schritt in Richtung verbraucherfreundlicher Energiemarkt und gute Preise gefeiert.

Doch die anfängliche Euphorie darüber verfolg schnell, denn niemand wollte das Angebot so wirklich wahrnehmen, und, wenn es denn jemand versuchte, wurde von Seiten der Versorger, alles Mögliche unternommen, diesen Versuchen die „Lust auf mehr“ zu nehmen.

Folgerichtig gab es im Verlauf der Jahre dann auch die ein oder andere Gesetzesnovelle, die den Prozess des Anbieterwechsels vereinfachen sollte.

Man hatte von Seiten der Politik und der Behörden, zu dieser Zeit auch stark unterschätzt, dass die häufigen Probleme beim Wechsel des Telefonanbieters, die bereits seit Jahren für viel Ärger gesorgt haben, auch auf den Energiemarkt durchschlagen würden.

Eine entsprechende Aufklärung, wie der Wechsel des Stromanbieter von statten geht, und warum dieser mit dem Wechsel im Bereich Telekommunikation und Internet nicht wirklich zu vergleichen war, erfolgte erst viel zu spät.

Ab 2009 hat die Anzahl der Menschen, die Ihren Anbieter für Strom und Gas wechseln, kontinuierlich zugenommen, was auf Grund der Strompreisentwicklung während dieser Zeit, auch durchaus nachvollziehbar ist.

Nichts desto Trotz nutzen viele Haushalte und, vor allem kleinere Gewerbetreibende, die Möglichkeit, ihre Kostensituation erheblich zu verbessern nicht, und verlieren somit Jahr für Jahr bares Geld.

Woran dies liegt erklärt uns der Energieexperte der Tarifbörse24:

#1: Lokalpatriotismus und persönliche Verbundenheit zum Grundversorger

„Zum einen, diejenigen, die ihren örtlichen Versorger aus einer Verbundenheit heraus nicht wechseln möchten, sei es eine berufliche oder eine persönliche Beziehung zum Versorger.

Eventuell kennt man jemanden, der dort arbeitet, vielleicht sogar aus der Familie, oder man zählt einfach zu den Menschen, die dem lokalen Gedanken verbunden sind.

Die Zahl dieser Gruppe nimmt allerdings spürbar ab, nicht zuletzt, da die Verbraucher die Einseitigkeit dieser Verbundenheit, als immer ärgerlicher empfinden.

Es ist eben letzten Endes immer eine Sache des Gebens und des Nehmens, und fällt dies zu einseitig aus, dann leidet diese Verbundenheit irgendwann.“


#2: Wechselangst und Unsicherheit

„Eine deutlich größere Gruppe, besteht aus den Menschen, die schlichtweg Angst haben oder unsicher sind, beim Wechselprozess selbst oder bereits bei der Anbieterauswahl, etwas falsch zu machen.

Schaut man sich einmal die großen Wechselportale, wie Check24 oder Verivox an, dann fällt einem schnell die geradezu erschlagend wirkende Anzahl an Anbietern und Tarifen auf.

Während es auf der einen Seite und aus Verbrauchersicht ein Vorteil sein sollte, auf so eine große Angebotsvielfalt zurück greifen zu können, so wirkt diese Vielfältigkeit auch schnell erdrückend, und instinktiv beschleicht einem das Gefühl, dass es schwierig werden könnte, die sogenannten „schwarzen Schafe“ unter der Herde der Anbieter zu erkennen.“

Leider gab es in der Vergangenheit, zahlreiche dieser schwarzen Schafe, und es gibt sie heute noch.“


#3: Gebranntes Kind scheut das Feuer

„Eine weitere Gruppe besteht aus den Menschen, die bereits schlechte Erfahrungen mit dem Stromanbieterwechsel gemacht haben.

Sei es aus Gründen, dass man einen der Anbieter gewählt hat, die Ihre Zusagen, schlicht und ergreifend nicht einhalten, oder, weil im Wechselprozess etwas schief gegangen ist, und man hat am Ende vielleicht sogar mehr gezahlt als vorher.

Immer wieder ärgerlich ist es natürlich auch, wenn man Fristen verpasst, weil man diese im Alltagsstress einfach vergessen hat.

Übrigens kommt das viel öfter vor als man sich das vielleicht denkt.“


#4: Schlicht und ergreifend Besseres zu tun

Die interessanteste Gruppe“ so der Tarifprofi, ist in der Betrachtung deshalb so spannend, weil es die ist, die, aus unserer Sicht, am schnellsten wächst.

„Sie besteht aus Verbrauchern, die sehr wohl wissen, dass der Wechsel des Stromanbieters durchaus ordentlich Kosten einsparen könnte.

Sie sind sich aber auch bewusst, dass dies, wenn man es richtig machen möchte, einen einigermaßen hohen Aufwand mit sich bringt und bei weitem nicht so kinderleicht abläuft, wie es einem die Werbung gerne weiß machen möchte.

Diese Menschen wägen den Einsatz ihrer Freizeit gegen die Ersparnis ab, und oft erscheinen einem die Mehrkosten als das kleinere Übel.

Das hat auch gar nichts mit der Arroganz einer Wohlstandsgesellschaft zu tun, sondern man darf nicht vergessen, dass diese Menschen für ihren Wohlstand hart arbeiten, und je mehr man, auch zeitlich in seine Arbeit investiert, desto höher wiegt der Wert der Freizeit.“

Stromanbieter automatisch wechseln lassen

Wie ist der Trend, die Stimmung am Tarifmarkt? Stimmt die Richtung?

Kann man denn im Allgemeinen sagen, dass die Zahlen der letzten Jahre und damit der Trend, eindeutig dahin gehen, dass Verbraucher immer aufgeklärter handeln, und der Wettbewerb, der im Energiemarkt herrscht, mehr und mehr genutzt wird?

„Wenn man den statistischen Erhebungen der Energiewirtschaft glauben möchte, dann haben bis Oktober 2020, kumuliert ca. 48% der Haushalte an ihren Tarifsituationen gearbeitet.

Das bedeutet jedoch nicht, dass aktiv der Stromanbieter gewechselt wurde, sondern man kann selbstverständlich auch innerhalb des Portfolios des Grundversorgers den Tarif wechseln.

Oft führt alleine der Umstand, dass Tarife ausgetauscht werden zu einem Wechsel, ob man das nun wollte oder nicht, und dieser wird dann als solcher, statistisch erfasst.

Es erweckt manchmal den Anschein, als wolle irgendjemand mit allen Mitteln, die wunderbare und erfolgreiche Wettbewerbslandschaft auf dem bundesdeutschen Energiemarkt, und die damit einhergehende Wechselfreudigkeit der Deutschen dokumentieren.

Doch während die Tendenz auf der Seite der Neuwechsler langsam aber stetig steigt, so verlieren auf der anderen Seite, auch immer mehr Verbraucher die Lust sich um den jährlichen Wechsel zu kümmern.

Jedoch muss es gar nicht der jährliche Wechsel des Stromanbieters sein, denn gerade eine nachhaltige, kontinuierliche Stromtarifoptimierung schafft dauerhafte Ersparnisse, ohne Wechselstress.

Was nach einem misslungenen Stromanbieterwechsel folgt, ist nicht selten der Weg zurück zum Grundversorger, oder man bleibt einfach bei irgendeinem Versorger, zu dem man irgendwann gewechselt ist und dessen Service einem im Großen und Ganzen zufrieden stellt.

Wenn wir uns die vorher genannten Gruppen der Nichtwechsler anschauen, fallen uns vor allem diejenigen Verbraucher auf, die aus einer Sorger heraus nicht wechseln und diejenigen, die den Wechselaufwand als zu hoch ansehen.

Sind diese Ansichten, denn tatsächlich begründet, also kann denn tatsächlich etwas schief gehen, und, wie hoch ist der Aufwand eigentlich wirklich?

Laut der Werbung der gängigen Verbraucherportale lohnt sich der Aufwand für den Stromanbieterwechsel unbedingt, denn alles geht spielend einfach von der Hand, und ist sowieso mit wenigen Klicks erledigt.

Richtig ist, dass kein technischer Eingriff in die Leitungen oder den Zähler vorgenommen wird, und so entfällt jegliches technische Risiko.

Zudem wird durch den Gesetzgeber gewährleistet, dass die unterbrechungsfreie Versorgung mit elektrischer Energie, selbst, wenn beim Wechsel nicht alles so klappen will wie gedacht, immer gesichert ist.

Na dann ist doch alle klar, oder…?

„Es fehlt, um die entsprechende Motivation zu finden, am Allernötigsten, so haben viele Familien oft gar keine Vorstellung, wieviel Ersparnis wirklich, realistisch möglich ist.

Die Vorstellungen beim Einsparpotenzial reichen hier übrigens von 10% bis 80% und beides zeigt, dass hier noch viel Aufklärungsbedarf besteht.

Das Wissen um das realistische Sparpotenzial sollte aber unbedingt die Basis sein, denn nur so kann man für sich entscheiden, ob man sich die Mühe machen und seine Komfortzone wirklich verlassen möchte.

Nicht selten haben wir Menschen bei uns im Ladengeschäft sitzen, die würden sich freuen, wenn Sie bei Strom und Gas 300, 400, 500 € sparen würden, und, wenn Sie dann sehen, dass wir ihre Kosten, nicht selten um mehr als 1.000 € senken können, dann fallen sie fast aus allen Wolken.“

>>…hätten wir das mal früher gewusst…<<

…ist dementsprechend, dann auch einer der meistgehörten Sätze bei uns.

Stromanbieter wechseln. Lohnt sich die Mühe?

„Das mit der Mühe ist natürlich so pauschal nicht zu beantworten, denn jeder empfindet Mühe oder Aufwand sehr individuell.

Sicherlich kommt es auch darauf an, wie seriös man einen Tarifvergleich inkl. Stromanbieterwechsel angeht.“

Der meistgewählte Weg dürfte der sein, dass man sich im Internet über ein Vergleichsportal, zunächst Tarife vergleicht und sich das beste Angebot aussucht.

Dann beauftragt man den Versorger zu diesem Tarifangebot im Normalfall gleich mit der Kündigung des bestehenden Vertrags, und die Dinge gehen ihren Gang.

 „Das ist richtig, und da geht es auch schon los, denn was ist denn das beste Angebot?

Ist es das billigste – oder besser gesagt, das scheinbar billigste?!

Was steht in den AGBs des Versorgers und was in den Tarifbedingungen?

In vielen dieser Tarifbedingungen finden sich z. B. Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, um den Bonus zu erhalten.

Achtet man darauf nicht explizit, ist man ganz schnell in der Situation, dass man sich zu Recht unfair behandelt fühlt, und dann bleibt allzu oft nur die Auseinandersetzung mit dem Versorger, im Zweifelsfall auch juristisch. Die Amtsgerichte in Deutschland sind nicht umsonst, Jahr für Jahr mit solchen Streitfällen belastet.

Das wiederum bedeutet zusätzlichen Aufwand, Ärger Stress und wofür das alles, nur dafür, dass man am Ende das erhält, was einem ohnehin zugestanden hätte – wer hat darauf schon Lust?!

Es ist bei weitem nicht so, dass alle Versuche, den Stromanbieter zu wechseln in einem Rechtstreit oder bösen Erwachen enden, aber eben auch nicht immer so reibungslos, wie es uns die Werbung der Vergleichsportale vermitteln möchte.

Tarifoptimierung oder Energieberater / Tarifberater

„Immer wieder engagieren Energieversorger, Vertriebe, die sich dann als Energieberater oder Tarifberater ausgeben, und die ihren Service, scheinbar kostenlos zur Verfügung stellen.

Sie melden sich per Telefon, was allein schon sehr fragwürdig ist, stehen an Promo-Ständen in Einkaufscentern und Supermärkten oder klingeln mit ihren Drückerkolonnen an Haustüren.

Oft gehen Sie zunächst einmal im Bekannten- und Verwandtenkreis hausieren und lassen sich dann von den gutgläubigen Kunden weiterempfehlen.

Während die Grundidee des Anbieterwechsels nicht schlecht ist, so ist es jedoch auch jedem vernünftigen Menschen klar, dass niemand umsonst arbeiten kann, und das ist ja auch nicht verwerflich.

Zum Problem wird es erst, wenn man sieht, dass der Versorger nicht nur die Provision, die er an den Vertrieb zahlt, als zusätzliche Kosten auf den Tarif aufschlägt, das Vertrauensverhältnis zum Kunden wird ausgenutzt um oft erheblich mehr aufzuschlagen.

Am Ende belastet die angeblich „kostenlose Dienstleistung“ den Tarif dann ganz schnell mit 200-300 €, und die Ersparnis ist bei weitem nicht so gut wie sie sein sollte und könnte.“ 

Also Stromanbieter wechseln: JA. Über Drückerkolonnen: NEIN.

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Stromanbieter wechseln lassen absolut sinnvoll.

„Die Frage, ob ein Wechsel des Stromanbieters nun sinnvoll ist, stellt sich gar nicht, denn, dass es absolut unsinnig wäre, für ein Produkt, eine Dienstleistung, so viel mehr zu zahlen als notwendig, ist jedem völlig klar.

Die Nutzung eines Vergleichsportals kann hierfür eine hervorragende Idee darstellen, man muss es am Ende nur richtig machen, und dann bedeutet es eben Aufwand.

Wer diesen Aufwand und möglichen Ärger möglichst bequem umgehen will, der sollte sich über die dritte Möglichkeit, den Strom- oder Gasanbieter zu wechseln, informieren.

Einen Tarifoptimierer Stromanbieter-Wechselservice, einen sogenannten Wechselassistenten zu beauftragen, ist für immer mehr Verbraucher die Alternative, die alle Probleme auf einmal löst.

Die Anzahl der Anbieter ist hier noch überschaubar und so Leistung und Preis schnell verglichen.

Da ein seriöser Wechselservice an der Ersparnis des Kunden verdient, also prozentual am Erfolg beteiligt ist, entsteht im Falle eines erfolgreichen Strom- oder Gasanbieterwechsels eine Win/Win – Situation, und so sind beide Seiten, gleichermaßen am Erfolg interessiert.

Die Ermittlung des realistischen Einsparpotenzials sollte, zunächst den ersten Schritt darstellen, und ein seriöser Wechseldienst wird dies, ohne Verpflichtung in einer persönlichen Analyse tun.“

Also, was nehmen wir aus diesem interessanten Gespräch mit?

Ein Vergleich seiner Stromtarife und ein Stromanbieterwechsel erscheint grundsätzlich sinnvoll.

Die passende Art und Weise, wie dies umzusetzen ist, muss jeder für sich selbst finden, und hier stehen wohl die Eigeninitiative über ein Vergleichsportal als auch die Inanspruchnahme eines Tarifoptimierers als sinnvolle Alternativen im Raum.

Sich darüber Gedanken zu machen, lohnt sich erst, wenn man sein Sparpotenzial in Erfahrung gebracht hat, denn nur so weiß man, ob man das Thema, seinen Stromanbieter zu wechseln, wirklich in Angriff nehmen will.

Wer sein Einsparpotenzial vom Profi errechnen lassen oder sich generell, rund um das Thema Tarifoptimierung informieren möchte, der kann dies beim Verfasser zu 100% kostenlos und Unverbindlich tun.

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