Lohnt sich ein Wechsel des Stromanbieters auch für Sie und gibt es bequeme, sichere Alternativen zum mühsamen Stromtarife vergleichen?!

Stromanbieterwechsel 2021/2022 – Aufgepasst!

der Wechsel des Stromanbieters ist angeblich

  • einfach
  • unkompliziert
  • simpel
  • sicher

und, wenn wir der Werbung der Vergleichsportale glauben dürfen, dann lohnt sich der Anbieterwechsel Strom und Gas für jeden und immer.

Sie glauben nicht alles, was Ihnen die Werbung sagt, sondern hinterfragen auch schon einmal?!

Dann könnte Ihnen dieser Artikel gut gefallen, denn hier erfahren Sie, was Ihnen Stromkostenrechner verschwiegen.

Wenn Sie vom Stromtarifvergleich / Gastarifvergleich genervt sind, dann sind sie damit nicht nur nicht allein, sondern in diesem Artikel genau richtig.

Sollten sie darüber hinaus an einer Lösung interessiert sein, wie es tatsächlich einfach und sicher gehen könnte, dann unbedingt weiterlesen oder direkt zupacken:

Tarifbörse24 Wechselassistent & Tarifaufpasser - Strompreiserhöhung 2022 - Markus Häberle

Mal so unter uns: Stromanbieterwechsel

Kennen Sie die Werbung mit dieser Check24 Familie, und geht die Ihnen auch so auf die Nüsse wie mir?!

Man muss so gut wir gar nix machen, schon gar nicht irgendetwas beachten >>weil das haben die Experten von denen ja schon gemacht<<, und man spart dann soviel Geld ein, dass man gar nicht mehr weiß, wieviel Urlaube, Autos Handys usw. man davon bezahlen soll…..und am Ende trägt irgendjemand ein komisches Kostüm.

Nach fast 20 Jahren Energiewirtschaft, inkl. fast 100.000 Stromanbieterwechseln sage ich Ihnen: So ist es nicht. Nicht annähernd.

Wichtige Informationen zum Thema Stromanbieterwechsel gibt es zu viele, um sich nicht gut beraten zu lassen. Glauben Sie mir.

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„Warum wechselt nicht jeder den Anbieter für Strom und Gas?“

Die etwas andere Sicht auf das Thema Stromanbieterwechsel / Gasanbieterwechsel 2021/2022

Wikipedia arbeitet das Thema, den Stromanbieter zu wechseln, gewohnt nüchtern und emotionsarm ab und erklärt dessen Bedeutung so:

„Unter einem Stromanbieterwechsel versteht man die Kündigung eines Stromliefervertrags und den Abschluss eines neuen Liefervertrags durch einen privaten oder gewerblichen Kunden.
Der Wechsel bezieht sich dabei ausschließlich auf den Stromanbieter und nicht auf den Verteilnetzbetreiber.“
Tarifbörse24-Kommentar: Ein wichtiger Hinweis, der gerne übersehen wird: der Verantwortliche dafür, dass der Strom auch wirklich in der Leitung „fließt“, ist nicht der Lieferant/Versorger, sondern der örtliche Netzbetreiber (Verteilnetzbetreiber), und dieser wird NIE gewechselt. Da der Verteilnetzbetreiber ganz allein für Wartung und Instandhaltung des Stromnestes, sowie für die Beseitigung von Störungen verantwortlich ist, bleibt die Sorge, dass man durch den Wechsel des Stromanbieters , technische Nachteile oder Verzögerungen in der Betreuung bei einem Störfall erfährt, völlig unbegründet. Der Stromanbieterwechsel wird auch in 2022 nur 2 Dinge ändern: den Briefkopf auf Ihrer Rechnung und den Rechnungsbetrag.

Wikipedia weist auf einen weiteren wichtigen Umstand hin, wenn es um den Wechsel über Vergleichsportale (Stromkostenrechner) geht. Obwohl dieser Hinweis, unserer Meinung nach viel zu kurz kommt, erklärt er doch den Frust vieler ehemaligen Wechsler, die die Lust auf Stromanbieterwechsel verloren haben:

„Durch die Betreiber der Preisvergleichsportale können aber auch Voreinstellungen getroffen sein, die Nachteile für den Kunden mit sich bringen.“
Quelle Wikipedia

Alle wirklich wichtigen Informationen zum Thema Stromanbieter wechseln:


Auf der Internetseite von Statista, finden sich, zu verschiedensten Themen, alle möglichen, gesammelten Zahlen und Daten, die dort statistisch aufbereitet werden.
Eine bemerkenswert interessante Zahl, beschreibt die Anzahl der gewechselten Verbraucher und damit natürlich auch diejenigen, die scheinbar freiwillig unnötig hohe Stromrechnungen zahlen. Und das seit Jahren. Nicht wenige davon befinden sich sogar im teuersten Tarif Ihres Stromanbieters:

Alarm: Ein Viertel der deutschen Haushalte beziehen Ihren Strom über die Grundversorgung.

Nach dieser Zahl und der Anzahl der tatsächlich gewechselten Verbraucher, darf viel beschworene Attraktivität und Einfachheit, seinen Anbieter für Strom zu wechseln, zumindest stark in Zweifel gezogen werden:

>> Im Jahr 2019 haben ca. 4 Millionen Haushalte Ihren Stromanbieter gewechselt <<

Das klingt im 1. Moment vielleicht nach recht viel, doch in Anbetracht der mehr als 41 Millionen Haushalte in Deutschland, fällt folgerichtig auf, dass es sich hierbei um gerade mal 10% der Haushalte handelt!
Und diese Zahl stagniert seit Jahren!
Quelle: statista.de

>> Im Umkehrschluss haben 90% aller bundesdeutschen Haushalte, (noch) keinen Stromanbieterwechsel vollzogen, oder haben, auf Grund schlechter Erfahrungen beschlossen, den Stromanbieter nicht mehr wechseln zu wollen<<


Besonders interessant stellt sich das Thema dar, wenn wir die Entwicklung der Strompreise in Deutschland, während der letzten beiden Jahrzehnte, an Hand einer graphischen Darstellung betrachten:

Dieses Diagramm zur Entwicklung der Strompreise seit 2000 lässt in etwa den Verlust eines Haushalts erahnen, wenn dieser nicht erfolgreich den Stromanbieter gewechselt hat.

Die zu Grunde liegenden Daten für diese Darstellung stammen von der Internetseite des BDEW – Bund der Energie- und Wasserwirtschaft und beziehen sich auf den Durchschnittsverbrauch eines Haushalts in Höhe von 3.500 Kilowattstunden pro Jahr.

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Beim Anblick dieser Daten ließe sich allemal vermuten, dass das Thema „Anbieterwechsel Strom“, nicht nur in aller Munde ist, sondern mehr und mehr Menschen diese Alternative zur Belieferung durch den Grundversorger suchen und nutzen.

>> Aber Moment mal <<

nur ca. 10% der Haushalte!

Wenn man nun noch berücksichtigt, dass sich wohl Viertel dieser Haushalte, in der sogenannten Grundversorgung befindet, und damit im meist, mit Abstand teuersten Tarif, den ihr örtlicher Grundversorger im Portfolio hat, stellt sich schnell die Frage nach dem „warum“:

Warum nicht mehr Verbraucher die Gelegenheit wahrnehmen, durch einen Wechsel des Stromanbieters die Haushaltskosten, auf eine scheinbar simple Art und Weise zu senken und teils mehrere hundert Euro im Jahr einzusparen.

Was der Experte sagt

Wir wollen es genau wissen und suchen Rat bei einem, der es von Berufs wegen schon ganz genau wissen muss.

Markus Häberle betreibt als Geschäftsführer der Tarifbörse24 GmbH in Ludwigshafen am Rhein, einen sogenannten Wechselassistenten der allerersten Stunde, und ist somit darauf angewiesen, die Beweggründe der Menschen zu kennen, warum sie sich auf eine bestimmte Art und Weise zum Thema Stromanbieterwechsel verhalten. 

Der Profi, der seit bald 20 Jahren in der Energiewirtschaft zuhause ist und, sowohl Versorger und deren Mitarbeiter als auch Verbraucher berät, kennt diese Gründe nur zu genau.

Nicht zuletzt aus den vielen Gesprächen während seiner zahlreichen, bundesweiten Schulungen und Vorträge.

Mittlerweile weit mehr als 100.000 Kundenkontakte in seinen eigenen Unternehmen bringen dem Energieprofi und seinem Team, Jahr für Jahr wichtige Erkenntnisse, und er teilt einige dieser mit uns.

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>> Die Wechselangst <<

Wenig Aufklärung und fehlende Lust auf Wettbewerb

„Die Öffnung des Energiemarkts für fairen Wettbewerb durch freie Anbieterwahl, Ende der 90er Jahre und die Folge, dass man somit nicht mehr an seinen örtlichen Grundversorger gebunden war, wurde zunächst als riesiger Schritt in Richtung verbraucherfreundlicher Energiemarkt und gute Preise gefeiert.

Doch die anfängliche Euphorie darüber verfolg schnell, denn niemand wollte das Angebot so wirklich wahrnehmen, und, wenn es denn jemand versuchte, wurde von Seiten der Versorger, alles Mögliche unternommen, diesen Versuchen die „Lust auf mehr“ zu nehmen.

Folgerichtig gab es im Verlauf der Jahre dann auch die ein oder andere Gesetzesnovelle, die den Prozess des Anbieterwechsels vereinfachen sollte.

Man hatte von Seiten der Politik und der Behörden, zu dieser Zeit auch stark unterschätzt, dass die häufigen Probleme beim Wechsel des Telefonanbieters, die bereits seit Jahren für viel Ärger gesorgt haben, auch auf den Energiemarkt durchschlagen würden.

Eine entsprechende Aufklärung, wie der Wechsel des Stromanbieter von statten geht, und warum dieser mit dem Wechsel im Bereich Telekommunikation und Internet nicht wirklich zu vergleichen war, erfolgte erst viel zu spät.

Ab 2009 hat die Anzahl der Menschen, die Ihren Anbieter für Strom und Gas wechseln, kontinuierlich zugenommen, was auf Grund der Strompreisentwicklung während dieser Zeit, auch durchaus nachvollziehbar ist.“

Wir wollen natürlich wissen, was Menschen dazu bewegt, nicht zu wechseln bzw., ob es so etwas wie den typischen Nichtwechsler gibt, und auch hier weiß der Profi zu berichten:

„Wir sehen im Großen und Ganzen, 4 Typen von Nichtwechslern, und diese unterscheiden sich in Ihren Motiven durchaus.“

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Verbundenheit und Lokalpatriotismus

„Zum einen, diejenigen, die ihren örtlichen Versorger aus einer Verbundenheit heraus nicht wechseln möchten, sei es eine berufliche oder eine persönliche Beziehung zum Versorger.

Eventuell kennt man jemanden, der dort arbeitet, vielleicht sogar aus der Familie, oder man zählt einfach zu den Menschen, die dem lokalen Gedanken verbunden sind.

Die Zahl dieser Gruppe nimmt allerdings spürbar ab, nicht zuletzt, da die Verbraucher die Einseitigkeit dieser Verbundenheit, als immer ärgerlicher empfinden.

Es ist eben letzten Endes immer eine Sache des Gebens und des Nehmens, und fällt dies zu einseitig aus, dann leidet diese Verbundenheit irgendwann.“

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>> Angst und Unsicherheit <<

nach wie vor ein Thema

„Eine deutlich größere Gruppe, besteht aus den Menschen, die schlichtweg Angst haben oder unsicher sind, beim Wechselprozess selbst oder bereits bei der Anbieterauswahl, etwas falsch zu machen.

Schaut man sich einmal die großen Wechselportale, wie Check24 oder Verivox an, dann fällt einem schnell die geradezu erschlagend wirkende Anzahl an Anbietern und Tarifen auf.

Während es auf der einen Seite und aus Verbrauchersicht ein Vorteil sein sollte, auf so eine große Angebotsvielfalt zurück greifen zu können, so wirkt diese Vielfältigkeit auch schnell erdrückend, und instinktiv beschleicht einem das Gefühl, dass es schwierig werden könnte, die sogenannten „schwarzen Schafe“ unter der Herde der Anbieter zu erkennen.“

Leider gab es in der Vergangenheit, zahlreiche dieser schwarzen Schafe, und es gibt sie heute noch.“

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Gebranntes Kind scheut das Feuer

„Eine weitere Gruppe besteht aus den Menschen, die bereits schlechte Erfahrungen mit dem Stromanbieterwechsel gemacht haben.

Sei es aus Gründen, dass man einen der Anbieter gewählt hat, die Ihre Zusagen, schlicht und ergreifend nicht einhalten, oder, weil im Wechselprozess etwas schief gegangen ist, und man hat am Ende vielleicht sogar mehr gezahlt als vorher.

Immer wieder ärgerlich ist es natürlich auch, wenn man Fristen verpasst, weil man diese im Alltagsstress einfach vergessen hat.

Übrigens kommt das viel öfter vor als man sich das vielleicht denkt.“

Schlicht und ergreifend Besseres zu tun

Die interessanteste Gruppe“ so der Tarifprofi, ist in der Betrachtung deshalb so spannend, weil es die ist, die, aus unserer Sicht, am schnellsten wächst.

„Sie besteht aus Verbrauchern, die sehr wohl wissen, dass der Wechsel des Stromanbieters durchaus ordentlich Kosten einsparen könnte.

Sie sind sich aber auch bewusst, dass dies, wenn man es richtig machen möchte, einen einigermaßen hohen Aufwand mit sich bringt und bei weitem nicht so kinderleicht abläuft, wie es einem die Werbung gerne weiß machen möchte.

Diese Menschen wägen den Einsatz ihrer Freizeit gegen die Ersparnis ab, und oft erscheinen einem die Mehrkosten als das kleinere Übel.

Das hat auch gar nichts mit der Arroganz einer Wohlstandsgesellschaft zu tun, sondern man darf nicht vergessen, dass diese Menschen für ihren Wohlstand hart arbeiten, und je mehr man, auch zeitlich in seine Arbeit investiert, desto höher wiegt der Wert der Freizeit.“

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Stimmt die Richtung?

Kann man denn im Allgemeinen sagen, dass die Zahlen der letzten Jahre und damit der Trend, eindeutig dahin gehen, dass Verbraucher immer aufgeklärter handeln, und der Wettbewerb, der im Energiemarkt herrscht, mehr und mehr genutzt wird?

„Wenn man den statistischen Erhebungen der Energiewirtschaft glauben möchte, dann haben bis Oktober 2020, kumuliert ca. 48% der Haushalte an ihren Tarifsituationen gearbeitet.

Das bedeutet jedoch nicht, dass aktiv der Stromanbieter gewechselt wurde, sondern man kann selbstverständlich auch innerhalb des Portfolios des Grundversorgers den Tarif wechseln.

Oft führt alleine der Umstand, dass Tarife ausgetauscht werden zu einem Wechsel, ob man das nun wollte oder nicht, und dieser wird dann als solcher, statistisch erfasst.

Es erweckt manchmal den Anschein, als wolle irgendjemand mit allen Mitteln, die wunderbare und erfolgreiche Wettbewerbslandschaft auf dem bundesdeutschen Energiemarkt, und die damit einhergehende Wechselfreudigkeit der Deutschen dokumentieren.

Doch während die Tendenz auf der Seite der Neuwechsler langsam aber stetig steigt, so verlieren auf der anderen Seite, auch immer mehr Verbraucher die Lust sich um den jährlichen Wechsel zu kümmern.

Jedoch gerade dieser jährliche Wechsel ist es, der die Ersparnis, auf Dauer attraktiv macht.“

Was dann folgt, ist nicht selten der Weg zurück zum Grundversorger, oder man bleibt einfach bei irgendeinem Versorger, zu dem man irgendwann gewechselt ist und dessen Service einem im Großen und Ganzen zufrieden stellt.“

Wenn wir uns die vorher genannten Gruppen der Nichtwechsler anschauen, fallen uns vor allem diejenigen Verbraucher auf, die aus einer Sorger heraus nicht wechseln und diejenigen, die den Wechselaufwand als zu hoch ansehen.

Sind diese Ansichten, denn tatsächlich begründet, also kann denn tatsächlich etwas schief gehen, und, wie hoch ist der Aufwand eigentlich wirklich?

Laut der Werbung der gängigen Verbraucherportale lohnt sich der Aufwand für den Stromanbieterwechsel unbedingt, denn alles geht spielend einfach von der Hand, und ist sowieso mit wenigen Klicks erledigt.

Richtig ist, dass kein technischer Eingriff in die Leitungen oder den Zähler vorgenommen wird, und so entfällt jegliches technisches Risiko.

Zudem wird durch den Gesetzgeber gewährleistet, dass die unterbrechungsfreie Versorgung mit elektrischer Energie, selbst, wenn beim Wechsel nicht alles so klappen will wie gedacht, immer gesichert ist.

Na dann ist doch alle klar, oder…?

„Es fehlt, um die entsprechende Motivation zu finden, am Allernötigsten, so haben viele Familien oft gar keine Vorstellung, wieviel Ersparnis wirklich, realistisch möglich ist.

Die Vorstellungen reichen hier übrigens von 10% bis 80% und beides zeigt, dass hier noch viel Aufklärungsbedarf besteht.

Das Wissen um das realistische Sparpotenzial sollte aber unbedingt die Basis sein, denn nur so kann man für sich entscheiden, ob man sich die Mühe machen und seine Komfortzone wirklich verlassen möchte.

Nicht selten haben wir Menschen bei uns im Ladengeschäft sitzen, die würden sich freuen, wenn Sie bei Strom und Gas 300, 400, 500 € sparen würden, und, wenn Sie dann sehen, dass wir ihre Kosten, nicht selten um mehr als 1.000 € senken können, dann fallen sie fast aus allen Wolken.“

>>…hätten wir das mal früher gewusst…<<

…ist dementsprechend, dann auch einer der meistgehörten Sätze bei uns.

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Doch wie ist das nun mit den Mühen und Risiken?

Gibt es sie überhaupt?

„Das mit der Mühe ist natürlich so pauschal nicht zu beantworten, denn jeder empfindet Mühe oder Aufwand sehr individuell.

Sicherlich kommt es auch darauf an, wie seriös man einen Tarifvergleich inkl. Stromanbieterwechsel angeht.“

Der meistgewählte Weg dürfte der sein, dass man sich im Internet über ein Vergleichsportal, zunächst Tarife vergleicht und sich das beste Angebot aussucht.

Dann beauftragt man den Versorger zu diesem Tarifangebot im Normalfall gleich mit der Kündigung des bestehenden Vertrags, und die Dinge gehen ihren Gang.

 „Das ist richtig, und da geht es auch schon los, denn was ist denn das beste Angebot?

Ist es das billigste – oder besser gesagt, das scheinbar billigste?!

Was steht in den AGBs des Versorgers und was in den Tarifbedingungen?

In vielen dieser Tarifbedingungen finden sich z. B. Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, um den Bonus zu erhalten-

Achtet man darauf nicht explizit, ist man ganz schnell in der Situation, dass man sich zu Recht unfair behandelt fühlt, und dann bleibt allzu oft nur die Auseinandersetzung mit dem Versorger, im Zweifelsfall auch juristisch.

Das wiederum bedeutet zusätzlichen Aufwand, Ärger Stress und wofür das alles, nur dafür, dass man am Ende das erhält, was einem ohnehin zugestanden hätte – wer hat darauf schon Lust?!

Es ist bei weitem nicht so, dass alle Versuche, den Stromanbieter zu wechseln in einem Rechtstreit oder bösen Erwachen enden, aber eben auch nicht immer so reibungslos, wie es uns die Werbung der Vergleichsportale vermitteln möchte.

Aber sorgen denn die Portale nicht sowieso schon dafür, dass so etwas gar nicht erst passieren kann, und bieten da auch den entsprechenden Hilfeservice?

„In der Theorie sollte das so sein, doch die Realität holt viele, sehr schnell ein, und die haben dann in Zukunft keinerlei Lust mehr auf das Thema Stromanbieterwechsel.

Ich will hier nicht die Vergleichsportale schlecht machen, denn ich bin selbst ein großer Fan davon, und es ist ganz wichtig, dass es diese Dienstleister gibt.

Es handelt sich dabei allerdings nicht um Hilfseinrichtungen, wie es einem die Werbung so oft Glauben machen möchte, sondern vielmehr um gewinnorientierte Teilnehmer eines knallharten Milliardengeschäfts, und erfahrungsgemäß hat das mit caritativer Wohltätigkeit wenig zu tun.


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Neutral – fast…

Ein Vergleichsportal ist zum Beispiel nicht ganz so neutral, wie von diesen gerne dargestellt.

Das ist eher ein Mythos, ein Verbrauchermärchen, denn so ein Vergleichsportal ist ein ebenso profitorientiertes Unternehmen, wie die Versorger, die dort Ihre Stromtarife zum Vergleich bereitstellen, und sie unterliegen somit den selben wirtschaftlichen Interessen und Zwängen.

Die dort anbietenden Versorger zahlen für die Nutzung dieser Plattformen eine Pauschale, und für eine erfolgreiche Vermittlung, zusätzlich eine Provision.

Ist ein Versorger dazu bereit, entsprechend mehr zu zahlen, dann wird dessen Angebot auch besser präsentiert.

Das ist im Übrigen auch weder verwerflich noch unseriös, sondern vielmehr gängige Praxis, weil wirtschaftlich absolut sinnvoll.“ 

Nur geprüfte Versorger und Angebote?!

„Stromanbieter wie Flexstrom oder Teldafax, haben mit ihren unfairen Geschäftsmodellen und Praktiken. hunderttausende Verbraucher geschädigt und um ihr Geld gebracht.

Die Angebote dieser beiden und auch anderer Versorger, waren über alle Vergleichsportale zu beziehen, wurden durch diese, teils sehr aggressiv beworben, und das war für diese Firmen sicherlich nicht umsonst.

Doch man muss weder so weit zurück gehen, noch gibt es nur diese Fälle.

Unternehmen wie z. B.  die 365 AG, die Verbraucher durch extrem hohe Bonusversprechen gelockt haben, um diese dann, unter fadenscheinigen Begründungen nicht auszahlen zu müssen, wurden von Vergleichsportalen angeboten.

Und noch vor kurzem war es die BEV – Bayerische Energieversorgung, die als Liebling aller Vergleichsportale aus dem Nichts kam und bald unrühmliche Schlagzeilen machte.

Als die Meldung über die Insolvenz des angepriesenen Versorgers kam, wollte natürlich niemand für diese Misere verantwortlich sein.

Die Betroffenen sind nicht nur in die teure Grundversorgung gefallen, sondern mussten allein auf sich gestellt, mit dem Konkursverwalter kommunizieren, und Immerhin ging es um den Wegfall zugesagter Boni oder zu leistender Nachzahlungen.

Vom Kundenservice der Portale kam lediglich ein Informationsschreiben darüber, wie sehr es alle bedauern, und, dass ein Insolvenzverwalter auf die Kunden zukommen würde.

Die Korrespondenz mit besagtem Verwalter wurde nicht übernommen, was sicherlich, nicht zuletzt der Vielzahl an Geschädigten geschuldet war.

Ein Ausgleich der Kosten erfolgte indes auch nicht, obwohl man die BEV überall und dauernd als heißeste Empfehlung beworben hat.“

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Energieberater / Tarifberater

„Immer wieder engagieren Energieversorger, Vertriebe, die sich dann als Energieberater oder Tarifberater ausgeben, und die ihren Service, scheinbar kostenlos zur Verfügung stellen.

Sie melden sich per Telefon, was allein schon sehr fragwürdig ist, stehen an Promo-Ständen in Einkaufscentern und Supermärkten oder klingeln mit ihren Drückerkolonnen an Haustüren.

Oft gehen Sie zunächst einmal im Bekannten- und Verwandtenkreis hausieren und lassen sich dann von den gutgläubigen Kunden weiterempfehlen.

Während die Grundidee des Anbieterwechsels nicht schlecht ist, so ist es jedoch auch jedem vernünftigen Menschen klar, dass niemand umsonst arbeiten kann, und das ist ja auch nicht verwerflich.

Zum Problem wird es erst, wenn man sieht, dass der Versorger nicht nur die Provision, die er an den Vertrieb zahlt, als zusätzliche Kosten auf den Tarif aufschlägt, das Vertrauensverhältnis zum Kunden wird ausgenutzt um oft erheblich mehr aufzuschlagen.

Am Ende belastet die angeblich „kostenlose Dienstleistung“ den Tarif dann ganz schnell mit 200-300 €, und die Ersparnis ist bei weitem nicht so gut wie sie sein sollte und könnte.“ 

Also nicht wechseln?!

„Die Frage, ob ein Wechsel des Stromanbieters nun sinnvoll ist, stellt sich gar nicht, denn, dass es absolut unsinnig wäre, für ein Produkt, eine Dienstleistung, so viel mehr zu zahlen als notwendig, ist jedem völlig klar.

Die Nutzung eines Vergleichsportals kann hierfür eine hervorragende Idee darstellen, man muss es am Ende nur richtig machen, und dann bedeutet es eben Aufwand.

Wer diesen Aufwand und möglichen Ärger möglichst bequem umgehen will, der sollte sich über die dritte Möglichkeit, den Strom- oder Gasanbieter zu wechseln, informieren.

Einen Stromanbieter-Wechselservice, einen sogenannten Wechselassistenten zu beauftragen, ist für immer mehr Verbraucher die Alternative, die alle Probleme auf einmal löst.

Die Anzahl der Anbieter ist hier noch überschaubar und so Leistung und Preis schnell verglichen.

Da ein seriöser Wechselservice an der Ersparnis des Kunden verdient, also prozentual am Erfolg beteiligt ist, entsteht im Falle eines erfolgreichen Strom- oder Gasanbieterwechsels eine Win/Win – Situation, und so sind beide Seiten, gleichermaßen am Erfolg interessiert.

Die Ermittlung des realistischen Einsparpotenzials sollte, zunächst den ersten Schritt darstellen, und ein seriöser Wechseldienst wird dies, ohne Verpflichtung in einer persönlichen Analyse tun.“

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Also, was nehmen wir aus diesem interessanten Gespräch mit?

Ein Vergleich seiner Stromtarife und Stromanbieterwechsel erscheinen grundsätzlich sinnvoll.

Die passende Art und Weise, wie dies umzusetzen ist, muss jeder für sich selbst finden, und hier stehen wohl die Eigeninitiative über ein Vergleichsportal als auch die Inanspruchnahme eines Wechselassistenten als sinnvolle Alternativen im Raum.

Sich darüber Gedanken zu machen, lohnt sich erst, wenn man sein Sparpotenzial in Erfahrung gebracht hat, denn nur so weiß man, ob man das Thema, seinen Stromanbieter zu wechseln wirklich in Angriff nehmen will.

Wir danken dem Experten für das Gespräch und die interessanten Einblicke.

Sollten Sie Fragen zum Thema des Artikels haben, können Sie diese sehr gerne im Chat stellen.

Für Fragen, die Ihre persönliche Liefersituation betreffen, können sie auch gerne das Formular nutzen

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