STarifbörse24 Stromanbieterwechsel 2021 - Präsentation

Ein etwas anderer Blick auf das Thema Stromanbieterwechsel 2021, ob sich der Aufwand, den Stromanbieter jährlich zu wechseln, lohnt, und was ist die beste Alternative statt Stromtarife vergleichen.

Warum machen das eigentlich nicht alle, wenn ein Wechsel des Stromanbieters so einfach und lohnenswert ist?!

aus einem ratgeberforum

Wikipedia arbeitet das Thema, den Stromanbieter zu wechseln, gewohnt nüchtern und emotionsarm ab und erklärt dessen Bedeutung so:

„Unter einem Stromanbieterwechsel versteht man die Kündigung eines Stromliefervertrags und den Abschluss eines neuen Liefervertrags durch einen privaten oder gewerblichen Kunden. Der Wechsel bezieht sich dabei ausschließlich auf den Stromanbieter und nicht auf den Verteilnetzbetreiber.“

Quelle: WIKIPeDIA

Während dessen findet sich auf der Internetseite von Statista, auf der Zahlen und Daten zu verschiedensten Themen, statistisch aufbereitet werden, der Verdacht, dass die viel beschworene Attraktivität und Einfachheit, seinen Anbieter für Strom und Gas zu wechseln, zumindest in Zweifel gezogen werden kann

Im Jahr 2019 haben ca. 4 Millionen Haushalte Ihren Stromanbieter gewechselt

Das klingt im 1. Moment vielleicht nach recht viel, doch in Anbetracht der ca. 41 Millionen Haushalte in Deutschland, fällt auf, dass es sich hierbei um lediglich um gerade mal 10% der Haushalte handelt!

Im Umkehrschluss haben 90% aller bundesdeutschen Haushalte, (in 2019) keinen Stromanbieterwechsel vollzogen.

Besonders interessant: wenn wir die Entwicklung der Strompreise in Deutschland, während der letzten beiden Jahrzehnte, an Hand einer graphischen Darstellung betrachten.

Beispielhaft am durchschnittlichen Verbrauch eines Haushalts von 3.500 Kilowattstunden pro Jahr.

Strompreiserhöhungen
eher Standard als Ausnahme

Beim Anblick dieser Daten ließe sich vermuten, dass das Thema „Anbieterwechsel Strom“, nicht nur in aller Munde ist, sondern mehr und mehr Menschen diese Alternative zur Belieferung durch den Grundversorger suchen und nutzen.

30% der Haushaltskunden im Gundversorgungstarif

Nur ca. 10% der Haushalte nutzen die Möglichkeit des Stromanbieterwechsels und, wenn man nun noch berücksichtigt, dass sich wohl ein knappes Drittel dieser Haushalte, in der sogenannten Grundversorgung befindet, und damit im meist, mit Abstand teuersten Tarif, den ihr örtlicher Grundversorger im Portfolio hat, stellt sich schnell die Frage nach dem „Warum?“:

Warum nutzen nicht mehr Verbraucher die Gelegenheit, durch einen Wechsel des Stromanbieters, die Haushaltskosten, auf eine scheinbar simple Art und Weise zu senken und teilweise mehrere hundert Euro im Jahr einzusparen?

Das sagt der Experte

Tarifbörse24 Tarifwechselservice, Markus Häberle
___Markus Häberle___ Geschäftsführer der Tarifbörse24 GmbH

Wir wollen es genau wissen und suchen Rat bei einem, der es von Berufs wegen ganz genau wissen muss, denn Markus Häberle betreibt als Geschäftsführer der Tarifbörse24 GmbH in Ludwigshafen am Rhein einen Tarifwechseservice und ist somit darauf angewiesen, die Beweggründe der Menschen zu kennen, warum sie sich auf eine bestimmte Art und Weise zum Thema Stromanbieterwechsel verhalten.

Der Profi berät und schult seit bald 20 Jahren, bundesweit sowohl Versorger und deren Mitarbeiter als auch Verbraucher.

Mehr als 10.000 Teilnehmer nahmen an seinen Schulungen und Vorträgen bereits teil, und von den Erkenntnissen aus mittlerweile weit mehr als 100.000 Kundenkontakten in seinen eigenen Unternehmen teilt er einige dieser mit uns.

Die Anfangseuphorie war schnell verpufft.

Endlich Wettbewerb

Die sogenannte Liberalisierung des Energiemarkts fand 1998 unter dem Motto „Faire Preise und fairer Wettbewerb durch freie Anbieterwahl“ statt und hatte zur Folge, dass man nicht mehr an seinen örtlichen Grundversorger gebunden war.

Auf deutlich bessere Preise für Verbraucher durch die Schaffung einer Wettbewerbssituation zwischen den einzelnen Versorgern hoffend, wurde dieser Schritt auch dementsprechend als Meilenstein auf der Reise in Richtung eines verbraucherfreundlichen Energiemarkts gefeiert. 

Da muss nachgebessert werden

Doch die anfängliche Euphorie darüber verfolg schnell, denn niemand wollte das Angebot so wirklich wahrnehmen, und, wenn es denn jemand versuchte, wurde von Seiten der Versorger, alles Mögliche unternommen, diesen Versuchen die „Lust auf mehr“ zu nehmen. 

Folgerichtig gab es im Verlauf der Jahre dann auch die ein oder andere Gesetzesnovelle, die den Prozess des Anbieterwechsels vereinfachen und damit auch die Motivation von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, steigern sollte.

Die Nachwirkungen aus der Öffnung des Telekommunikationsmarkts wurden unterschätzt

Man hatte von Seiten der Politik und der Behörden, zu dieser Zeit auch stark unterschätzt, dass die häufigen Probleme beim Wechsel des Telefonanbieters, die bereits seit Jahren für viel Ärger gesorgt haben, auch auf den Energiemarkt durchschlagen würden.

Eine entsprechende Aufklärung, wie der Wechsel des Stromanbieter von statten geht, und warum dieser mit dem Wechsel im Bereich Telekommunikation und Internet nicht wirklich zu vergleichen war, erfolgte erst viel zu spät und selbst dann nur zurückhaltend.

Wenn man fairen Wettbewerb schaffen will, wird man auch dem ein oder anderen auf die Füße treten müssen.

Ab 2009 hat die Anzahl der Stromanbieterwechsel kontinuierlich zugenommen, was auf Grund der Strompreisentwicklung seit dieser Zeit, auch durchaus nachvollziehbar ist.

So wirklich durchgesetzt hat sich das Thema jedoch bis heute nicht, und das merken wir ganz deutlich, wenn wir mit Interessenten sprechen, die bei uns eine Potenzialanalyse anfragen.

Wir sehen im Grunde 4 Gruppen von Nichtwechslern, die sich in ihren Motiven durchaus unterscheiden.

Markus Häberle

Warum so viele den Stromanbieter nicht wechseln

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Persönliche Verbundenheit und Lokalpatriotismus

20% der Nichtwechler

Zum einen, diejenigen, die ihren örtlichen Versorger aus einer Verbundenheit heraus nicht wechseln möchten, sei es eine berufliche oder eine persönliche Beziehung zum Versorger.

Eventuell kennt man jemanden, der dort arbeitet, vielleicht sogar aus der Familie, oder man zählt einfach zu den Menschen, die dem lokalen Gedanken verbunden sind.

Die Zahl dieser Gruppe nimmt allerdings spürbar ab, nicht zuletzt, da die Menschen die Einseitigkeit dieser Verbundenheit, als immer ärgerlicher empfinden.

Es ist eben letzten Endes immer eine Sache des Gebens und des Nehmens, und fehlt da die Verhältnismäßigkeit, dann leidet diese Verbundenheit irgendwann.

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Angst und Unsicherheit sind immer noch ein Thema

ca. 35% der Nichtwechsler

 „Eine deutlich größere Gruppe, besteht aus den Menschen, die schlichtweg Angst haben oder unsicher sind, beim Wechselprozess oder bereits bei der Anbieterauswahl, etwas falsch zu machen.

Schaut man sich einmal die großen Wechselportale, wie Check24 oder Verivox an, dann fällt einem schnell die geradezu erschlagend wirkende Anzahl an Anbietern und Tarifen auf.  

„Schwarze Schafe“ – gab es und gibt es noch

Während es auf der einen Seite und aus Verbrauchersicht ein Vorteil sein sollte, auf so eine große Angebotsvielfalt zurück greifen zu können, so wirkt diese Vielfältigkeit auch schnell erdrückend.

Instinktiv beschleicht einem das Gefühl, dass es schwierig werden könnte, die sogenannten „schwarzen Schafe“ unter der Herde der Anbieter zu erkennen.

„Leider gab es in der Vergangenheit, zahlreiche dieser schwarzen Schafe, und es gibt sie heute noch.“

Stromanbieterwechsel automatisch quotes 01

Gebranntes Kind scheut das Feuer

ca. 10% der Nichtwechsler

Eine weitere Gruppe besteht aus den Menschen, die bereits schlechte Erfahrungen mit dem Stromanbieterwechsel gemacht haben. 

Sei es aus Gründen, dass man einen der Anbieter gewählt hat, die Ihre Zusagen, schlicht und ergreifend nicht einhalten, oder, weil im Wechselprozess etwas schief gegangen ist, und man hat am Ende vielleicht sogar mehr gezahlt als vorher.

Gerne genommen: die Frist verschlafen

Besonders ärgerlich: man verpasst Fristen, weil man diese im Alltagsstress einfach vergessen hat. Übrigens kommt das viel öfter vor als man sich das vielleicht denkt.“

Übrigens kommt das nicht nur viel öfter vor als man sich das vielleicht denkt, sondern das sind genau die Kunden, auf die der Versorger zählt: die sogenannten „Schläfer.“

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Wir sind eine Komfortgesellschaft

ca. 35% der Nichtwechsler

Die „spannendste“ Gruppe, weil es die ist, die, aus unserer Sicht, am schnellsten wächst.

Sie besteht aus Verbrauchern, die sehr wohl wissen, dass sie durch den Wechsel des Stromanbieters ordentlich Kosten einsparen könnten.

Schlicht und ergreifend Besseres zu tun

 Sie sind sich aber auch bewusst, dass dies, wenn man es richtig machen möchte, einen einigermaßen hohen Aufwand mit sich bringt und darüber hinaus schlau genug um zu wissen, dass es eher nicht so kinderleicht und risikolos abläuft, wie es einem die Werbung gerne weiß machen möchte.

Diese Menschen wägen den Einsatz ihrer Freizeit gegen die Ersparnis ab, und oft erscheinen einem die Mehrkosten als das kleinere Übel.

Das hat auch gar nichts mit der Arroganz einer Wohlstandsgesellschaft zu tun, sondern man darf nicht vergessen, dass diese Menschen für ihren Wohlstand hart arbeiten, und je mehr man, auch zeitlich in seine Arbeit investiert, desto höher wiegt der Wert der Freizeit.“

Stimmt denn die Richtung?

Kann man denn im Allgemeinen sagen, dass die Zahlen der letzten Jahre und damit der Trend, eindeutig dahin gehen, dass Verbraucher immer aufgeklärter handeln, und der Wettbewerb, der im Energiemarkt herrscht, mehr und mehr genutzt wird?

 

Wenn man den statistischen Erhebungen der Energiewirtschaft glauben möchte, dann haben bis Oktober 2020, kumuliert ca. 48% der Haushalte an ihren Tarifsituationen gearbeitet.

Das bedeutet jedoch nicht, dass aktiv der Stromanbieter gewechselt wurde, sondern man kann selbstverständlich auch innerhalb des Portfolios des Grundversorgers den Tarif wechseln.

Oft führt alleine der Umstand, dass Tarife ausgetauscht werden zu einem Wechsel, ob man das nun wollte oder nicht, und dieser wird dann als solcher, statistisch erfasst.

Es erweckt manchmal den Anschein, als wolle irgendjemand mit allen Mitteln, die wunderbare und erfolgreiche Wettbewerbslandschaft auf dem bundesdeutschen Energiemarkt, und die damit einhergehende Wechselfreudigkeit der Deutschen dokumentieren.

Doch während die Tendenz auf der Seite der Neuwechsler langsam aber stetig steigt, so verlieren auf der anderen Seite, auch immer mehr Verbraucher die Lust, sich um den jährlichen Wechsel zu kümmern.

Jedoch gerade dieser jährliche Wechsel ist es, der die Ersparnis, auf Dauer attraktiv macht.

Was dann folgt, ist nicht selten der Weg zurück zum Grundversorger, oder man bleibt einfach bei irgendeinem Versorger, zu dem man irgendwann gewechselt ist und dessen Service einem im Großen und Ganzen zufrieden stellt.“

 

Wenn wir uns die vorher genannten Gruppen der Nichtwechsler anschauen, fallen uns vor allem diejenigen Verbraucher auf, die aus einer Sorger heraus nicht wechseln und diejenigen, die den Wechselaufwand als zu hoch ansehen.

 

Sind diese Ansichten, denn tatsächlich begründet, also kann denn tatsächlich etwas schief gehen, und, wie hoch ist der Aufwand eigentlich wirklich?

 

Das sagen Theorie und Werbung

Laut den gängigen Verbraucherportalen lohnt sich der Anbieterwechsel für Strom unbedingt, alles geht spielend einfach von der Hand, und ist sowieso mit wenigen Klicks erledigt.

Richtig ist, dass kein technischer Eingriff in die Leitungen oder den Zähler vorgenommen wird, und so entfällt jegliches technisches Risiko.

Zudem wird durch den Gesetzgeber gewährleistet, dass die unterbrechungsfreie Versorgung mit elektrischer Energie, selbst, wenn beim Wechsel nicht alles so klappen will wie gedacht, immer gesichert ist.

Na dann ist doch alle klar, oder…?

Es fehlt, um die entsprechende Motivation zu finden, am Allernötigsten, so haben viele Familien oft gar keine Vorstellung, wieviel Ersparnis wirklich, realistisch möglich ist.

Die Annahmen reichen hier übrigens von 10% bis 80% und beides zeigt, dass hier noch viel Aufklärungsbedarf besteht.

Das Wissen um das realistische Sparpotenzial sollte aber unbedingt die Basis sein, denn nur so kann man für sich entscheiden, ob man sich die Mühe machen und seine Komfortzone wirklich verlassen möchte.

Nicht selten haben wir Menschen bei uns im Ladengeschäft sitzen, die würden sich freuen, wenn Sie bei Strom und Gas 300, 400, 500 € sparen würden, und, wenn Sie dann sehen, dass wir ihre Kosten, nicht selten um mehr als 1.000 € senken können, dann fallen sie fast aus allen Wolken.“

 

„…hätten wir das mal früher gewusst…“ ist dementsprechend, dann auch einer der meistgehörten Sätze bei uns. Hier können Verbraucher Ihr Sparpotenzial kostenlos ermitteln lassen.

 

Doch wie ist das nun mit den Mühen und Risiken?

Gibt es sie überhaupt?

 

Das mit der Mühe ist natürlich so pauschal nicht zu beantworten, denn jeder empfindet Mühe oder Aufwand sehr individuell, und sicherlich kommt es auch darauf an, wie seriös man einen Tarifvergleich inkl. Stromanbieterwechsel angeht.“ 

 

Der meistgewählte Weg dürfte der sein, dass man sich im Internet über ein Vergleichsportal, zunächst Tarife vergleicht und sich das beste Angebot aussucht. 

 

Dann beauftragt man den Versorger zu diesem Tarifangebot im Normalfall gleich mit der Kündigung des bestehenden Vertrags, und die Dinge gehen ihren Gang. 

Das ist richtig, und da geht es auch schon los, denn was ist denn das beste Angebot? Ist es das billigste – oder besser gesagt, das scheinbar billigste?! 

 

Was steht in den AGBs des Versorgers und was in den Tarifbedingungen? In vielen dieser Tarifbedingungen finden sich z. B. Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, um den Bonus zu erhalten.

Achtet man darauf nicht explizit, ist man ganz schnell in der Situation, dass man sich zu Recht unfair behandelt fühlt, und dann bleibt allzu oft nur die Auseinandersetzung mit dem Versorger, im Zweifelsfall auch juristisch. 

 

Das wiederum bedeutet zusätzlichen Aufwand, Ärger Stress und wofür das alles, nur dafür, dass man am Ende das erhält, was einem ohnehin zugestanden hätte – wer hat darauf schon Lust?! 

 

Es ist bei weitem nicht so, dass alle Versuche, den Stromanbieter zu wechseln in einem Rechtstreit oder bösen Erwachen enden, aber eben auch nicht immer so reibungslos, wie es uns die Werbung der Vergleichsportale vermitteln möchte.

Aber sorgen denn die Portale nicht sowieso schon dafür, dass so etwas gar nicht erst passieren kann, und bieten da auch den entsprechenden Hilfeservice? 

In der Theorie sollte das so sein, doch die Realität holt viele, sehr schnell ein, und die haben dann in Zukunft keinerlei Lust mehr auf das Thema Stromanbieterwechsel. 

 

Ich will hier nicht die Vergleichsportale schlecht machen, denn ich bin selbst ein großer Fan davon, und es ist ganz wichtig, dass es diese Dienstleister gibt. 

 

Es handelt sich dabei allerdings nicht um Hilfseinrichtungen, wie es einem die Werbung so oft Glauben machen möchte, sondern vielmehr um gewinnorientierte Teilnehmer eines knallharten Milliardengeschäfts, und erfahrungsgemäß hat das mit caritativer Wohltätigkeit wenig zu tun.

 

 

Online Stromvergleichsportale: Neutral – fast

 

Ein Vergleichsportal ist zum Beispiel nicht ganz so neutral, wie von diesen gerne dargestellt. 

 

Das ist eher ein Mythos, ein Verbrauchermärchen, denn so ein Vergleichsportal ist ein ebenso profitorientiertes Unternehmen, wie die Versorger, die dort Ihre Stromtarife zum Vergleich bereitstellen, und sie unterliegen somit den selben wirtschaftlichen Interessen und Zwängen. 

 

Die dort anbietenden Versorger zahlen für die Nutzung dieser Plattformen eine Pauschale, und für eine erfolgreiche Vermittlung, zusätzlich eine Provision.

Ist ein Versorger dazu bereit, entsprechend mehr zu zahlen, dann wird dessen Angebot auch besser präsentiert. 

 

Das ist im Übrigen auch weder verwerflich noch unseriös, sondern vielmehr gängige Praxis, weil wirtschaftlich absolut sinnvoll.“

 

 

Nur geprüfte Versorger und Angebote?!

 

Stromanbieter wie Flexstrom oder Teldafax, haben mit ihren unfairen Geschäftsmodellen und Praktiken. hunderttausende Verbraucher geschädigt und um ihr Geld gebracht. 

 

Die Angebote dieser beiden und auch anderer Versorger, waren über alle Vergleichsportale zu beziehen, wurden durch diese, teils sehr aggressiv beworben, und das war für diese Firmen sicherlich nicht umsonst. 

 

Doch man muss weder so weit zurück gehen, noch gibt es nur diese Fälle. Unternehmen wie z. B. die 365 AG, die Verbraucher durch extrem hohe Bonusversprechen gelockt haben, um diese dann, unter fadenscheinigen Begründungen nicht auszahlen zu müssen, wurden von Vergleichsportalen angeboten. 

 

Und noch vor kurzem war es die BEV – Bayerische Energieversorgung, die als Liebling aller Vergleichsportale aus dem Nichts kam und bald unrühmliche Schlagzeilen machte. 

 

Als die Meldung über die Insolvenz des angepriesenen Versorgers kam, wollte natürlich niemand für diese Misere verantwortlich sein. 

 

Die Betroffenen sind nicht nur in die teure Grundversorgung gefallen, sondern mussten allein auf sich gestellt, mit dem Konkursverwalter kommunizieren, und Immerhin ging es um den Wegfall zugesagter Boni oder zu leistender Nachzahlungen.

Vom Kundenservice der Portale kam lediglich ein Informationsschreiben darüber, wie sehr es alle bedauern, und, dass ein Insolvenzverwalter auf die Kunden zukommen würde. 

 

Die Korrespondenz mit besagtem Verwalter wurde nicht übernommen, was sicherlich, nicht zuletzt der Vielzahl an Geschädigten geschuldet war. 

 

Ein Ausgleich der Kosten erfolgte indes auch nicht, obwohl man die BEV überall und dauernd als heißeste Empfehlung beworben hat.“

 

 Energieberater / Tarifberater

 

Immer wieder engagieren Energieversorger, Vertriebe, die sich dann als Energieberater oder Tarifberater ausgeben, und die ihren Service, scheinbar kostenlos zur Verfügung stellen. 

 

Sie melden sich per Telefon, was allein schon sehr fragwürdig ist, stehen an Promo-Ständen in Einkaufscentern und Supermärkten oder klingeln mit ihren Drückerkolonnen an Haustüren. 

 

Oft gehen Sie zunächst einmal im Bekannten- und Verwandtenkreis hausieren und lassen sich dann von den gutgläubigen Kunden weiterempfehlen. 

 

Während die Grundidee des Anbieterwechsels nicht schlecht ist, so ist es jedoch auch jedem vernünftigen Menschen klar, dass niemand umsonst arbeiten kann, und das ist ja auch nicht verwerflich. 

 

Zum Problem wird es erst, wenn man sieht, dass der Versorger nicht nur die Provision, die er an den Vertrieb zahlt, als zusätzliche Kosten auf den Tarif aufschlägt, das Vertrauensverhältnis zum Kunden wird ausgenutzt um oft erheblich mehr aufzuschlagen. 

 

Am Ende belastet die angeblich „kostenlose Dienstleistung“ den Tarif dann ganz schnell mit 200-300 €, und die Ersparnis ist bei weitem nicht so gut wie sie sein sollte und könnte.“


 

„Also nicht den Stromanbieter wechseln?!“

 

Die Frage, ob ein Wechsel des Stromanbieters nun sinnvoll ist, stellt sich gar nicht, denn, dass es absolut unsinnig wäre, für ein Produkt, eine Dienstleistung, so viel mehr zu zahlen als notwendig, ist jedem völlig klar. 

 

Die Nutzung eines Vergleichsportals kann hierfür eine hervorragende Idee darstellen, man muss es am Ende nur richtig machen, und dann bedeutet es eben Aufwand. 

 

Wer diesen Aufwand und möglichen Ärger möglichst bequem umgehen will, der sollte sich über die dritte Möglichkeit, den Strom- oder Gasanbieter zu wechseln, informieren. 

 

Einen Stromanbieter-Wechselservice, einen sogenannten Wechselassistenten zu beauftragen, ist für immer mehr Verbraucher die Alternative, die alle Probleme auf einmal löst. 

 

Die Anzahl der Anbieter ist hier noch überschaubar und so Leistung und Preis schnell verglichen. 

 

Da ein seriöser Wechselservice an der Ersparnis des Kunden verdient, also prozentual am Erfolg beteiligt ist, entsteht im Falle eines erfolgreichen Strom- oder Gasanbieterwechsels eine Win/Win – Situation, und so sind beide Seiten, gleichermaßen am Erfolg interessiert. 

 

Die Ermittlung des realistischen Einsparpotenzials sollte, zunächst den ersten Schritt darstellen, und ein seriöser Wechseldienst wird dies, ohne Verpflichtung in einer persönlichen Analyse tun.“

 

Hier können Verbraucher Ihr Sparpotenzial kostenlos ermitteln lassen

 


Fazit: was nehmen wir aus diesem interessanten Gespräch mit?

 

Ein Vergleich seiner Stromtarife und Stromanbieterwechsel erscheinen grundsätzlich sinnvoll. Die passende Art und Weise, wie dies umzusetzen ist, muss jeder für sich selbst finden, und hier stehen wohl die Eigeninitiative über ein Vergleichsportal als auch die Inanspruchnahme eines Wechselassistenten als sinnvolle Alternativen im Raum. 

 

Sich darüber Gedanken zu machen, lohnt sich erst, wenn man sein Sparpotenzial in Erfahrung gebracht hat, denn nur so weiß man, ob man das Thema, seinen Stromanbieter zu wechseln wirklich in Angriff nehmen will.

 

Hier können Verbraucher Ihr Sparpotenzial kostenlos ermitteln lassen

 

Wir danken dem Experten für das Gespräch und die interessanten Einblicke.

 

Sollten Sie Fragen zum Thema des Artikels haben, können Sie diese sehr gerne im Chat oder über das Frageformular stellen.

 

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